Naturheilpraxis             Sabine Meisterernst

 

Herbst, fallende Blätter, die ersten kalten Tage….  Viel mehr braucht es nicht und Erkältungen mit Husten, Schnupfen und Halsinfektionen plagen viel Menschen.

 

Jedes Jahr aufs Neue.

 

 

 

Was kann ich vorbeugend tun?

 

Viel Obst und heimisches Gemüse essen, viel frische Luft (in der passenden Kleidung) und Kneippgüsse oder entspannte Besuche in der Sauna.

 

Den Alltagsstress möglichst reduzieren, die Abende gemütlich zu Hause verbringen anstatt immer in Hektik unterwegs zu sein.

 

Die Adventszeit sollte eine besinnliche Zeit sein und keine Jagd nach dem besten, tollsten, größten,… Geschenk sein.

 

Grade die Kleinen freuen sich über vorgelesene Geschichten oder einen schönen „Backnachmittag“.

 

Stress reduziert das Immunsystem und macht anfälliger.

 

 

 

Trifft einen dann doch die Erkältung, braucht jeder sein eigenes individuelles homöopathisches  Mittel.

 

Der eine bekommt immer Schnupfen und danach Husten, hat aber nie  Probleme mit den Ohren. Der nächste hat immer Halsschmerzen und danach Ohrenschmerzen. – Jeder hat seine Symptome und gibt sich während des Krankseins noch ganz anders. Ein Kind (oder Erwachsener), welches Halsschmerzen hat und dabei ganz weinerlich und anhänglich ist, braucht ein anderes homöopathisches Mittel wie ein Kind, das in Ruhe gelassen werden will, nicht angefasst werden will und nur herumnörgelt.

 

 

 

Beginnt die Erkrankung plötzlich und heftig oder entwickeln sich die Symptome langsam, allmählich?

 

Gab es einen Auslöser? 

 

War es ein kalter Luftzug, oder eine Durchnässung?

 

Eine Impfung?  Ein Schreck oder Schock?

 

Wann treten die Symptome auf?

 

Morgens, mittags, abends oder nachts?

 

Ist es Drinnen schlimmer oder Draußen an der kalten Luft?

 

 

 

Hier ein paar Beispiele:

 

 

 

Aconitum:

 

Der Kranke hat plötzlich heftige Symptome wie Fieber und trockenem kruppartigem Husten. Dabei ist er sehr ängstlich.

 

Vielleicht war er vorher in kaltem Wind.

 

Aconitum wirkt häufig am Anfang einer Erkältung.

 

 

 

Belladonna:

 

Die Erkältung beginnt plötzlich mit hohem Fieber, hier ist ein rotes Gesicht charakteristisch. Es bestehen dumpfe Kopfschmerzen, die häufig auf der Verstopfung der Nasennebenhöhlen beruhen.

 

 

 

Allium cepa:

 

Die Küchenzwiebel, sie verursacht brennenden Nasenabsonderungen und tränende Augen. In warmen Räumen ist es schlimmer und an der frischen Luft besser. Ein häufig hilfreiches Mittel

 

 

 

Arsenicum album:

 

Die Erkältung beginnt in der Nase und schreitet dann nach unten zum Hals fort.

 

Die Nasenabsonderungen sind brennend und reizen Nasenlöcher und Oberlippe. Der Betroffene ist sehr durstig, trinkt aber in kleinen Schlucken.

 

 

 

Nux vomica:

 

Die Erkältung beginnt häufig mit heftigem Niesen und Fließschnupfen.

 

 

 

Kalium bichromicum:

 

Hier ist ein zähflüssiger, fadenziehender Schleim typisch. Dieser läuft  in den Rachenraum hinter der Nase. Die Absonderungen und das Niesen werden durch kalte Luft oder im Freien noch schlimmer.

 

 

 

Pulsatilla:

 

Hier ist ein dicker, gelber oder grünlicher Schleim typisch, der auch die Haut nicht reizt. Nachts ist die Nasenverstopfung schlimmer, oft sind die Nasenlöcher abwechselnd verstopft. In warmen Räumen ist alles schlimmer, im Freien besser. Es besteht ein trockener Mund, aber kein Durst.

 

Typisch ist grade bei Kindern eine Anhänglichkeit und Weinerlichkeit.

 

 

 

Es gibt noch viele weitere Mittel, die bei einer Erkältung zur Anwendung kommen könnten.